Zum Hauptinhalt springen

Schweizer Städte teuer – aber nicht top

Drei Schweizer Städte sind unter den Top Ten im Ranking der kostspieligsten Citys für Ausländer. An der Spitze steht eine afrikanische Kapitale.

Podestplatz: Die Stadt Zürich nimmt in der Mercer-Studie der teuersten Citys der Welt für Ausländer den dritten Platz ein.
Podestplatz: Die Stadt Zürich nimmt in der Mercer-Studie der teuersten Citys der Welt für Ausländer den dritten Platz ein.
Gaetan Bally, Keystone
Die Weltrangliste führt die angolanische Hauptstadt Luanda an – bereits zum dritten Mal in Folge.
Die Weltrangliste führt die angolanische Hauptstadt Luanda an – bereits zum dritten Mal in Folge.
Herculano Coroado, Reuters
Bern, die Hauptstadt der Schweiz, schafft es ebenfalls in die Top Ten (9.).
Bern, die Hauptstadt der Schweiz, schafft es ebenfalls in die Top Ten (9.).
Peter Klaunzer, Keystone
1 / 6

Wie die US-Beratungsfirma Mercer heute mitteilte, sind die hohen Lebenshaltungskosten in Angolas Hauptstadt Luanda auf die zahlreichen Importprodukte zurückzuführen. Ausserdem müssten Ausländer in dem südwestafrikanischen Land, das zum dritten Mal in Folge diese Rangliste anführt, viel Geld für ihre Sicherheit ausgeben. Insgesamt liegen die meisten Städte mit den höchsten Lebenshaltungskosten für Ausländer in Asien und in der Schweiz.

Unter den zehn teuersten Städten sind fünf asiatische Metropolen: Hongkong landete in diesem Jahr auf dem zweiten Platz und löste damit die Hauptstadt des Tschad, N'Djamena, ab. Singapur kam auf den vierten Platz, Shanghai auf den sechsten, gefolgt von Peking und Seoul auf den Plätzen sieben und acht. Mercer führte die Sprünge der chinesischen Städte im Ranking unter anderem auf die Stärkung des Yuan zurück.

Podestplatz für Zürich

Gleich drei Schweizer Städte schafften es unter die Top Ten: Zürich kam auf den dritten Platz, Genf auf den fünften und Bern auf den neunten. Dies liege vor allem am starken Schweizer Franken gegenüber dem Euro. Wegen des schwachen Euro gegenüber dem Dollar ist laut der Studie das Leben in Grossstädten der Eurozone günstiger geworden: Paris sank laut Mercer auf der Rangliste um 19 Plätze auf Rang 46, Wien sank um 24 Plätze auf den 56. Rang, Rom sank um 28 Plätze auf den 59. Rang. Die teuerste deutsche Stadt bleibt München, die bayerische Hauptstadt rutschte jedoch um 32 Plätze auf Platz 87 ab. Frankfurt sank um 39 Plätze auf Rang 98, Berlin um 38 Plätze auf den 106. Rang.

In London bleibt das Leben teuer, die britische Hauptstadt behielt Platz zwölf. New York hielt sich auf Platz 16, während die US-Städte ansonsten eher teurer wurden. Am günstigsten ist das Leben für Ausländer der Studie zufolge derzeit in Bischkek in Kirgistan, das auf dem 207. Platz ist. Namibias Hauptstadt Windhuk kam auf den 206. Platz, die pakistanische Hafenstadt Karachi auf Platz 205.

Die Mercer-Liste dient vielen Regierungen und Unternehmen als Massstab dafür, in welcher Höhe sie ihren Mitarbeitern bei einer Entsendung ins Ausland Zuschläge zahlen müssen.

AFP/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch