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Schweizer Börse schwächer geschlossen

Die Schweizer Börse hat am Dienstag mit ziemlich deutlichen Verlusten geschlossen.

Die Verunsicherung der Anleger im Vorfeld der EZB-Sitzung sei gross, meinten Händler. Zudem liessen enttäuschende US-Konjunkturdaten am Nachmittag keine Erholung zu. Der Fokus der Anleger richte sich bereits auf die Sitzung der EZB vom kommenden Donnerstag, hiess es weiter. Man habe sich im Vorfeld dazu auf eine allfällige Enttäuschung hin positioniert. Der Swiss Market Index (SMI) verlor bis Börsenschluss 1,16 Prozent auf 6362,82 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) sank um 1,14 Prozent auf 943,87 und der breite Gesamtmarkt (SPI) um 1,09 Prozent auf 5883,63 Punkte. Die defensiven Schwergewichte standen am Dienstag relativ stark unter Druck, ohne dass es zu den Unternehmen kursbewegende Nachrichten gegeben hätte. Nestlé verloren 1,3 Propzent, Novartis und Roche je 1,0 Prozent. Die grossen Drei steuerten über die Hälfte des gesamten Abschlags des SMI von 75 Punkten bei. Auch die Banken erhielten wenig Zuspruch und weiteten die Abgaben bis Handelsschluss aus: Credit Suisse (-1,8 Prozent) und UBS (-1,6 Prozent) wurden dabei von den Analysten von JP Morgan mit einem leicht tieferen Kursziel beurteilt. Julius Bär kamen mit minus 1,1 Prozent nicht ganz so stark unter die Räder. Versicherer wurden von den steigenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten weniger belastet: Zurich Insurance (-0,6 Prozent), Swiss Re (-0,3 Prozent) oder Bâloise (-0,4 Prozent) büssten unterdurchschnittlich an Wert ein. Swiss Life gewannen gar 0,2 Prozent. Nur Logitech ( 2,8 Prozent) und Actelion ( 0,7 Prozent) legten stärker zu.

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