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Schweizer Börse schliesst schwächer - US-Daten enttäuschen

Die Schweizer Börse hat zum Wochenschluss mit leichteren Notierungen geschlossen.

Der mit Spannung erwartete Bericht vom amerikanischen Arbeitsmarkt lies die Dividendenpapiere am Nachmittag deutlicher zurückfallen. In der Summe sei der erhoffte Befreiungsschlag auf dem US- Arbeitsmarkt ausgeblieben, urteilten Ökonomen. Nun richte sich der Blick der Investoren auf die anrollende Berichtssaison, die am Montag in den USA traditionell vom Aluminiumkonzern Alcoa eröffnet wird. Das Blue-Chips-Barometer SMI büsste am Freitag 0,54 Prozent auf 6497,64 Punkte ein. Im Wochenvergleich gewann der Index 1,0 Prozent. Der breite SPI stieg um 0,53 Prozent auf 5827,71 Zähler. In den zuletzt gut gelaufenen Papieren des Personaldienstleisters Adecco (-2,0 Prozent) wurden Gewinne realisiert, die Abgaben haben sich nach dem Arbeitsmarktbericht ausgeweitet. Auch andere konjunktursensitive Werte fielen durch grössere Verluste auf. So büssten Clariant (-2,6 Prozent) prozentual am meisten ein. Hingegen legten ABB ( 1,3 Prozent) und Kühne Nagel ( 0,5 Prozent) gegen den Trend zu, und Logitech ( 0,5 Prozent) schlossen an ihre Vortagesavancen an. Syngenta ( 0,5 Prozent) profitierten von guten Ergebnissen der US-Mitbewerber Monsanto und Mosaic. Im Wochenvergleich gewannen die Titel von Syngenta um 8,7 Prozent. Die prozentual grössten Kursgewinne erzielten bei den Blue Chips Nobel Biocare ( 5,5 Prozent). Die Medtech-Aktien hätten von positiven Quartalszahlen des US-Branchenkollegen Biomet beflügelt, hiess es unter Marktbeobachtern. Unter den Finanzwerten fielen Julius Bär (-1,9 Prozent), UBS (-1,8 Prozent) und Credit Suisse (- 1,5 Prozent) durch grössere Abgaben auf. Dem negativen Trend entzogen sich Swiss Life ( 0,4 Prozent). Im breiten Markt verloren Georg Fischer (-3,0 Prozent) dem allgemeinen Trend bei den Zyklikern folgend. Ähnlich erging es den branchenverwandten Papieren Schindler (-3,4 Prozent), Sika (-3,1 Prozent) und Burckhardt Compression (-3,0 Prozent).

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