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Schweizer Börse schliesst knapp im Minus Euro-Pessimismus belastet Finanztitel

Nach einem acht Tage in Folge andauernden Aufwärtstrend hat der Schweizer Aktienmarkt am Mittwoch knapp im Minus geschlossen.

Hatten die Indizes am Vormittag noch weiter zugelegt, so fielen sie am Nachmittag zwischenzeitlich deutlich ins Minus. Vor allem Banken- und Versicherungstitel erlitten Abgaben. Der bisherige Optimismus im Vorfeld des Euro-Gipfels von Ende Woche weiche immer mehr einem Pessimismus, hiess es am Markt. Neben dem Ausgang des EU-Gipfels war am Markt auch die EZB-Sitzung vom Donnerstag ein viel diskutiertes Thema. Der SMI verlor am Schluss 0,03 Prozent und notierte bei 5766,24 Punkten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) sank um 0,01 Prozent auf 5227,52 Punkte. Unter der wieder aufflackernden Verunsicherung um die Zukunft der Eurozone litten vor allem die Finanzwerte, die mit deutlichen Abgaben aus dem Handel gingen. Bei den Grossbankentiteln schlossen UBS-Wertpapiere 1,4 Prozent tiefer, jene der CS verloren 1,1 Prozent. Geringer fielen die Abgaben für die Titel des Vermögensverwalters Julius Bär (-0,3 Prozent) aus. Bei den Versicherern verloren die Titel von Swiss Life (-2,5 Prozent) am deutlichsten. Schlusslicht im SMI bildeten die Titel von Nobel Biocare, die 4,0 Prozent einbüssten. Bei den Zyklikern konnten die Aktienpapiere von Kühne Nagel ( 1,8 Prozent) und Adecco ( 1,2 Prozent) deutlich zulegen. Auch ABB-Titel ( 0,3 Prozent) schlossen im Plus. Am breiten Markt legten die Aktien des Energie-Konzerns BKW ( 2,4 Prozent) zu. Im Zuge zusätzlicher Sparbemühungen sollen weitere 200 Stellen abgebaut werden. Nach der Ernennung eines neuen CFO legten auch Basilea-Titel ( 1,2 Prozent) zu. Gategroup-Titel( 4,2 Prozent) kletterten ebenfalls nach oben, nachdem sich das Catering- Unternehmen am Vortag mit dem Verkauf einer Beteiligung in der Türkei zusätzliche finanzielle Flexibilität verschafft hatte.

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