Zum Hauptinhalt springen

Schweizer Börse schliesst fester

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag die Erholungsbewegung vom Vortag fortgesetzt.

Allerdings fiel ein Teil der Gewinne aus der ersten Handelshälfte weg. Am Vormittag hatte die Schweizer Börse im Einklang mit den wichtigsten europäischen Handelsplätzen deutlich fester notiert. Eine kurze Delle gab es erst, nachdem der ZEW-Konjunkturindikator aus Deutschland schlechter als erwartet ausgefallen war. Am Nachmittag versetzte dann eine Äusserung des ehemaligen US- Notenbankchefs Alan Greenspan der Erholungstendenz einen leichten Dämpfer. Greenspan hatte gesagt, dass der Euro am auseinanderbrechen sei, was das US-Wachstum negativ beeinflussen werde. Der SMI schloss 1,68 Prozent höher auf 5230,58 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index gewann 1,65 Prozent auf 774,88 Punkte und der breite Gesamtmarkt (SPI) um 1,52 Prozent auf 4752,33 Punkte. Im Fokus der Investoren standen die Valoren der UBS, die sich um 2,1 Prozent verteuerten. Die Bank will rund 3500 Stellen abbauen. Der Grund für die positive Notierung lag aber vielmehr bei den guten Vorgaben aus dem asiatischen Handel, wie Händler sagten. Dies war an der Kursentwicklung bei Credit Suisse zu sehen, die mit 2,3 Prozent mehr als UBS zulegten. Auch Versicherer wie ZFS ( 2,6 Prozent) und Swiss Re ( 2,0 Prozent) standen deutlich im Plus. An der Spitze der Bluechips-Tabelle schlossen indes Logitech ( 6,7 Prozent). Nicht gut meinte es die Börse mit Charles Vögele (-14,1 Prozent). Das Bekleidungsunternehmen hatte auch unter Ausrechnung einer Goodwill-Abschreibung von 36,2 Mio Franken die Schätzungen der Analysten verfehlt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch