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Schweizer Börse kaum verändert

Nach dem kräftigen Anstieg zu Wochenbeginn hat der Schweizer Aktienmarkt am Dienstag kaum verändert geschlossen.

In einer Berg- und Talfahrt kam der Leitindex SMI zunächst wegen enttäuschender Konjunkturdaten aus China unter Druck und am Nachmittag machten ihm schwache Daten aus den USA zu schaffen. Allerdings hievten zu Börsenschluss hin die Börsen-Schwergewichte Novartis und Nestlé den SMI ganz leicht ins Plus, während der gekappte Swiss Leader Index (SLI) tiefer schloss. Das Barometer der Grosskonzerne SMI schloss um 0,05 Prozent höher bei 6395,02 Punkten. Der 30 Titel umfassende SLI konnte von der Unterstützung der Index-Schwergewichte weniger profitieren und gab daher um 0,49 Prozent auf 988,06 Punkte nach. Der breite Swiss Performance Index (SPI) verlor 0,04 Prozent auf 5651,93 Punkte. Der Handel verlief im Vorfeld des US-Leitzinsentscheids insgesamt in ruhigen Bahnen, die Volumen hätten sich erneut auf niedrigem Niveau bewegt, hiess es. In den meisten Aktien wurden Gewinne mitgenommen, vor allem Zykliker litten darunter. Swatch unter Druck Grössere Abgaben waren in erster Linie bei konjunkturabhängigen Papieren zu sehen. Swatch gaben um 2,3 Prozent auf 344.80 Fr. nach. Der Zementkonzern Holcim (-1,7 Prozent) litt unter einer Abstufung des Bausektors durch Goldman Sachs. Die Analysten rechnen mit einer verzögerten Belebung des europäischen Baugewerbes. Zur Schwäche neigten auch Finanzwerte wie Credit Suisse (-1,9 Prozent), UBS (-1,5 Prozent), Julius Bär (-1,8 Prozent) oder Bâloise (-1,3 Prozent). Adecco (-1,2 Prozent) gaben im Vorfeld der Publikation von Quartalszahlen am Mittwoch ebenfalls deutlich nach. Novartis stark Dass der SMI nicht noch deutlicher zurückfiel, war auf die Entwicklung der Index-Schwergewichte zurückzuführen. Dabei stützten nach dem deutlichen Anstieg vom Vortag insbesondere Novartis (&2,1 Prozent) erneut den Markt. Novartis seien zuletzt vernachlässigt worden und daher billig zu haben, begründeten Händler das Kaufinteresse der Anleger. Nebst Novartis rückten Nestlé am Vortag der Publikation des Halbjahresberichts um 1 Prozent vor. Roche gewannen trotz einer Rückstufung durch Helvea um 0,4 Prozent dazu. OC Oerlikon-Aktien gaben um 4,3 Prozent nach. Vergangene Woche hätten falsche Übernahmegerüchte die Titel in die Höhe getrieben, sagten Händler.

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