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Schweizer Börse dank Schwergewichten im Plus

Getragen von Aufschlägen in den grosskapitalisierten Pharmawerten sowie in Nestlé notiert der Schweizer Aktienmarkt am frühen Mittwochnachmittag in der Gewinnzone.

Allgemeine Konjunktursorgen prägten weiterhin das Geschehen an den Börsen. Deshalb werden die defensiven Werte bevorzugt würden, hiess es im Handel. Zykliker stehen im Gegenzug unter Druck. Marktteilnehmer sprechen auch von einem «Währungsmarkt», nachdem die SNB zwar die Bemühungen zur Abschwächung des Frankens erneut verstärkt hat, die erwartete Ankündigung einer Untergrenze zum Euro aber ausblieb. Bis um 14.40 Uhr stieg der SMI um 0,46 Prozent auf 5397,86 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verlor derweil 0,01 Prozent auf 810,33 Zähler, während der breite Gesamtmarkt (SPI) um 0,36 Prozent auf 4914,86 Punkte vorrückte. Die defensiven Indexschwergewichte Novartis ( 1,4 Prozent), Roche ( 1,4) und Nestlé ( 1) zogen deutlich an und hielten den Standardwerte-Index im Alleingang im Plus. Die drei Titel machen mehr als 55 Prozent der SMI-Kapitalisierung aus. Swiss Life stiegen nach Zahlen um 3,5 Prozent. Der Rest der Assekuranz sah Abschläge bei Bâloise, Swiss Re und ZFS. Deutliche Abgaben zeigten auch die Papiere der Credit Suisse (-2,1%). Banktitel wie UBS und Julius Bär lagen auch im Minus. Zykliker wurden zum Teil deutlich zurückgebunden: Am Tabellenende fanden sich Nobel Biocare (-4,8%) vor Clariant (-3,3%). Holcim (-2%) gehörten vor der Zahlenpublikation am Donnerstag ebenfalls zu den grössten Verlierern.

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