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Schweizer Aktienmarkt legt Verschnaufpause ein

Der Schweizer Aktienmarkt hat nach der klaren Aufwärtsbewegung am vergangenen Freitag und in den letzten beiden Wochen zu Beginn der neuen Börsenwoche eine Verschnaufpause eingelegt.

Der Leitindex SMI startete mit etwas tieferen Notierungen in den Handel, ehe der Index ins Plus drehte. Gewinnmitnahmen hätten zunächst das Geschehen geprägt, hiess es im Handel. Gegen Börsenschluss drückten schwächer als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten den SMI wieder zurück in die Verlustzone. Allerdings hielten sich die Abgaben wie auch die Handelsvolumen in Grenzen. Der Swiss Market Index (SMI) verlor bis Handelsschluss 0,10 Prozent auf 6552,32 Punkte. Der breite Gesamtmarkt (SPI) verlor 0,14 Prozent und schloss bei 6082,19 Zählern. Grosse Avancen erzielten die Titel der Credit Suisse ( 1,6 Prozent). Noch deutlicher legten nur die volatilen Papiere des Tiefseeölbohrkonzerns Transocean ( 1,8 Prozent) zu. Die restlichen Finanzaktien gingen uneinheitlich aus dem Handel: Während etwa die Valoren der Bank Julius Bär ( 0,6 Prozent) oder des Lebensversicherers Swiss Life ( 0,2 Prozent) dazugewannen, gaben unter anderen Swiss Re oder Bâloise (je -1,0 Prozent) nach. Im breiten Markt hatte der Schliesstechnikkonzern Kaba (Aktie 0,6 Prozent) das Geschäftsergebnis 2011/12 veröffentlicht. Dieses wurde von Analysten als «solide» und «weitestgehend im Rahmen der Erwartungen» bewertet. So sei die Anhebung der Wachstumserwartung von Seiten des Unternehmens zwar positiv, jedoch habe man dies zu einem Grossteil bereits in den Prognosen enthalten. Orascom-Wertpapiere drehten nach gutem Start ins Minus. Der Immobilienentwickler hatte alle restlichen Apartments im Chedi- Komplex in Andermatt zu einem garantierten Basisverkaufspreis von 122,7 Millionen Fr. plus allfälligen Verkaufsgewinnen an Acuro veräussert, was den Kurs auf bis zu 16,50 Franken steigen liess. Gottex-Titel brachen gar um 14 Prozent ein oder Huber Suhner um 5,7 Prozent, ohne dass es Unternehmensnews gegeben hätte. Auf der Gewinnerseite kletterten die volatilen Aktien des Elektroautoherstellers Mindset um 12 Prozent in die Höhe.

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