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Schweizer Aktienmarkt deutlich schwächer - SMI unter 6000 Punkten

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag deutlich schwächer als am Vortag geschlossen.

Der Swiss Market Index (SMI) ist unter die 6000er-Marke gerutscht. Belastet wurden die Börsen weltweit von der politischen Situation in Griechenland. So waren am Vorabend Sondierungsgespräche für eine Regierungsbildung in Griechenland gescheitert, was die Angst vor einem Zahlungsausfall des südeuropäischen Landes wieder genährt hat. Darüber hinaus fehlte es an Impulsen. Positive makroökonomische Daten aus Deutschland haben zwar an den europäischen Börsen kurzzeitig für Entspannung gesorgt, in der Schweiz drückten aber die schwach notierenden Titel der Börsenschwergewichte auf die Indexe. Der SMI sank um 1,03 Prozent auf 5977,80 Punkte. Das Tagestief lag bei 5967,59 Zählern. Der breite Swiss Performance Index (SPI) ging um 1,10 Prozent auf 5588,02 Punkte zurück. Die grössten Kursverluste wiesen mit je einem Minus von 3,8 Prozent der Spezialchemiekonzern Clariant und das Pharmaunternehmen Actelion ein, wobei rund die Hälfte des Kursverluste von letzterem auf den Dividendenabschlag zurückzuführen war. Allerdings ist auch Actelions neu vorgestellte Strategie Händlern zufolge nur auf verhaltenen Anklang gestossen. Die Aktien des Personalvermittlers Adecco, der am Dienstag die Erstquartalszahlen publiziert und dabei die Markterwartungen übertroffen hatte, lagen bei Handelsschluss 0,5 Prozent im Minus. Kurseinbussen musste auch der Lebensversicherer Swiss Life (-2,7 Prozent) hinnehmen, der im ersten Quartal erhebliche Einbussen bei den Prämieneinnahmen hinnehmen musste. Die Aktien des Versicherers Zurich (-1,0 Prozent) verloren ebenfalls an Wert. Der Kurs der Swiss- Re-Aktien (-1,5 Prozent) gab nach, obwohl Konkurrent Munich Re das Ergebnis des etwas kleineren Schweizer Konkurrenten nicht übertrumpft hatte

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