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Schweiz Aussenwirtschaft soll mehr ausserhalb der Eurozone gefördert werden

Schweizer Unternehmen sollen sich in den nächsten Jahren mehr in Ländern ausserhalb der Eurozone und des Dollarraumes engagieren können.

Die Aussenwirtschaftsförderung will Wege aufzeichnen, wie sie dem Druck der Währungskrise ausweichen können. Im Auftrag des Bundes will die Osec ausserdem auch Geschäfte mit Ländern unterstützen, die mit der Schweiz ein Freihandelsabkommen haben, wie die Osec am Montag mitteilte. Der Weg der Schweizer Unternehmen in diese Länder solle möglichst «leicht und transparent» sein, schreibt die Agentur. Osec organisiert dafür in der ganzen Schweiz zum Teil mit Drittanbietern Beratungs- und Informationsdienste. Schweizer Wirtschaftsvertretungen in den schnell wachsenden Länder sollen ausgebaut und neue Standorte eröffnet werden. Osec arbeitet weiterhin mit dem Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und Handelskammern zusammen. Die Leistungsvereinbarungen zwischen der Osec und den Staatsekretariat für Wirtschaft sowie den Kantonen sind kürzlich unterschrieben worden. Osec erhält von Bund und Kantonen in den nächsten Jahren rund 34 Millionen Fr. an Mitteln. Die Exportförderung lässt sich die öffentliche Hand jährlich 21 Millionen Fr. kosten. Auch die Reklame für den Standort Schweiz will Osec in der Leistungsperiode 2012 bis 2015 intensivieren. Hauptzielmärkte sind die USA, Frankreich, Deutschland, Russland, China, Indien und Japan. Osec konzentriert sich dabei auf Firmenhauptsitze und High-Tech- Industrien mit Potenzial für hohe Wertschöpfung. Bei der Importförderung will die Agentur kleinere und mittlere Unternehmen vor allem aus Südosteuropa, Afrika, Lateinamerika und Asien unterstützen, um in der Schweiz und in der EU Fuss zu fassen.

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