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Schweden will sich nicht schärferen Haushaltsregeln unterwerfen

Stockholm Schweden hat sich skeptisch gezeigt, den auf dem EU-Gipfel beschlossenen verschärften Sparauflagen zuzustimmen.

Die Haushaltsregeln sollten nur für Euro-Länder gelten, sagte Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt am Samstag dem öffentlich- rechtlichen Radio. Nötig sei eine Vereinbarung, bei der Schweden und andere Länder ausserhalb der Währungsgemeinschaft dem Fiskalpakt beiträten, ohne die schärferen Regeln zu unterzeichnen. Diese dienten der Stabilisierung der Gemeinschaftswährung. Ein Entscheid sei aber noch nicht gefallen, sagte Reinfeldt. Grundsätzlich strebe die Regierung eine engere Zusammenarbeit mit den 17 Euro-Ländern an. Die Schweden hatten 2003 in einem Referendum mehrheitlich gegen die Einführung des Euro gestimmt. In jüngsten Umfragen hatte sich die Ablehnung verfestigt. Beim EU-Gipfel hatten die Euro-Länder zusammen mit sechs EU- Ländern verschärfte Kontroll- und Sparauflagen beschlossen. Während Grossbritannien sich verweigerte, wollten Schweden, Ungarn und Tschechien und eine Zusammenarbeit noch prüfen. Die Regierungen von Bulgarien, Dänemark, Litauen, Lettland, Polen und Rumänien erklärten bereits jetzt ihren Willen, dem Abkommen beizutreten.

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