Zum Hauptinhalt springen

Schwaches US-Geschäft drückt Gewinn von Johnson & Johnson

New York Schwächere Geschäfte auf dem Heimatmarkt haben dem US-Gesundheitskonzern Johnson & Johnson (J&J) einen Gewinnrückgang eingebrockt.

Der Konzern verdiente im dritten Quartal 3,2 Milliarden Dollar nach 3,42 Milliarden vor Jahresfrist. Vor Sonderposten erzielte J&J je Aktie einen Überschuss von 1,24 Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag in New Brunswick im US- Bundesstaat New Jersey mitteilte. Bei Anlegern kam dies gut an: Die J&J-Aktie legte vorbörslich ein Prozent auf 63,80 Dollar zu. Der inzwischen 125 Jahre alte Traditionskonzern, der neben rezeptpflichtigen Arzneien auch im Geschäft mit Medizintechnik, Diagnostika und Verbraucherprodukten aktiv ist, setzte im dritten Quartal 16 Milliarden Dollar um - 6,8 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Zuwachs ist allerdings überwiegend auf Währungseinflüsse zurückzuführen. Operativ betrug der Umsatzanstieg lediglich 2,6 Prozent. Nicht rund lief es für J&J auf dem Heimatmarkt USA, wo die Erlöse um 3,7 Prozent sanken. In allen grossen Geschäftsfeldern - bei verschreibungspflichtigen Arzneien, Verbraucherprodukten und der Medizintechnik - verzeichnete der Konzern Einbussen. Kräftiges Wachstum erzielte J&J dagegen im internationalen Geschäft, das den Löwenanteil der Umsätze erwirtschaftet. Auch dank des Rückenwinds durch einen schwächeren Dollar setzte J&J im Ausland 16,4 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. J&J hatte im April mit der Übernahme des Schweizer Implantate- Herstellers Synthes in der Höhe von 21 Milliarden Dollar den grössten Zukauf in seiner Firmengeschichte getätigt. Dieser hatte allerdings noch keinen Einfluss auf das Ergebnis des dritten Quartals.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch