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Schuldenkrisen in Europa und den USA belasten asiatische Börsen

Tokio Der Haushaltsstreit in den USA und die Schuldenkrise in Europa haben die asiatischen Aktienmärkte am Dienstag weiterhin belastet.

Die staatlichen Schuldenprobleme auf beiden Seiten des Atlantiks verunsicherten offensichtlich die Anleger. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,2 Prozent tiefer bei 8661 Punkten auf dem tiefsten Stand seit vier Wochen. Er ging damit den siebten Handelstag in Folge mit einem Minus aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix-Index schloss unverändert mit 722 Zählern. Die Börse in Shanghai notierte 1,6 Prozent schwächer. Auch die Märkte in Hongkong, Seoul und Taiwan verbuchten Abschläge. Die Investoren befürchteten, dass es noch Monate dauern könnte, bis der Haushaltsstreit in den USA gelöst sei, sagte beispielsweise Analyst Yuuki Sakurai von Fukoku Capital Management. «Zudem bringt den Markt unter Druck, dass sich die Europäer in der Schuldenkrise weiter nur durchwursteln.» In Tokio standen vor allem Aktien von exportorientierten Unternehmen auf der Liste der Verlierer. Die Wertpapiere des Technologiekonzerns Toshiba verloren 1,5 Prozent an Wert, jene des Autobauers Suzuki 2,7 Prozent. Der Aktienkurs des Elektronikkonzerns Panasonic büsste 1,3 Prozent ein.

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