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Schneider-Ammann bei französischer Wirtschaftsministerin Lagarde

Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann hat am Montag in Paris seine französische Amtskollegin Christine Lagarde getroffen.

Der Arbeitsbesuch diente einer Auslegeordnung über den Stand der bilateralen Beziehungen der beiden Länder. Erstes Ziel sei es gewesen, Frau Lagarde kennenzulernen, sagte der Sprecher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartementes (EVD), Christophe Hans, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Schneider-Ammann wolle als neuer Bundesrat zuerst die Nachbarländer besuchen. Vor zwei Wochen war er beim italienischen Wirtschaftsminister Paolo Romani in Rom zu Besuch. Am Donnerstag reist Schneider-Ammann nach Wien. Deutschland soll Anfang nächsten Jahres folgen. Eingehender sprach Schneider-Amman mit Lagarde über den binationalen Flughafen Basel-Mülhausen. Für dessen Wachstum sind eine Reihe rechtlicher und steuerlicher Anpassungen nötig. Die beiden Minister sind sich laut EVD einig, die Verhandlungen so schnell wie möglich abzuschliessen. Die Schweiz dankte Frankreich auch für die Einladung zu Vorbereitungstreffen von G20-Gipfeln. Schneider-Ammann bekräftigte den Wunsch zur Teilnahme am Treffen der G20 vom Herbst 2011 in Cannes. Lagarde reagierte positiv auf den Wunsch, verwies aber darauf, dass nicht sie die Schweiz einladen könne, sondern dass dies in der Kompetenz von Staatspräsident Nicolas Sarkozy liege. Lagarde nahm sogleich eine Einladung des Schweizer Volkswirtschaftsministers zu einem Besuch in der Schweiz an. Frankreich ist für die Schweiz der drittwichtigste Handelspartner. Für den Export ist das Land der drittwichtigste Absatzmarkt, bei den Importen ist es der viertwichtigste Lieferant.

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