Zum Hauptinhalt springen

Sarkozy, Ghadhafi und eine Spur in die Schweiz

Bern liefert in einer Affäre um den französischen Ex-Präsidenten Beweismaterial. Es geht um libysche Staatsgelder, zwei Genfer Bankkonten und eine zu teure Villa.

Soll Sarkozys Wahlkampf mitfinanziert haben: Muammar al-Ghadhafi bei einem Besuch im Elysée-Palast. (10. Dezember 2007)
Soll Sarkozys Wahlkampf mitfinanziert haben: Muammar al-Ghadhafi bei einem Besuch im Elysée-Palast. (10. Dezember 2007)
AP/Francois Mori
Regelmässige Treffen: Nicolas Sarkozy soll von Moammar Gadhafi 50 Millionen Euro für seinen Wahlkampf erhalten haben.
Regelmässige Treffen: Nicolas Sarkozy soll von Moammar Gadhafi 50 Millionen Euro für seinen Wahlkampf erhalten haben.
EPA/Sabri Elmhedwi
Anhaltende Aufarbeitung: Der Ex-Präsident selbst ist bislang von einer Anklage verschont worden. Er bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Anhaltende Aufarbeitung: Der Ex-Präsident selbst ist bislang von einer Anklage verschont worden. Er bestreitet sämtliche Vorwürfe.
EPA/Maya Vidon
1 / 3

Nicolas Sarkozy sagt es zwar nicht laut. Aber in Frankreich zweifeln nur wenige daran, dass der Ex-Präsident nächstes Jahr nochmals ins Rennen um das höchste Amt der Republik einsteigen will. Eine solche Kandidatur wäre für jeden Wahlkampfleiter eine Höchstschwierigkeit. Eine ganze Reihe von Skandalen beschmutzt Sarkozys Image: illegale Parteienfinanzierung, Bestechung, Aufträge ohne Ausschreibung – so lauten die Verdachtsmomente.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.