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RWE stösst wegen Atomsteuer Beteiligungen ab

Essen Der deutsche Energieversorger RWE will mit milliardenschweren Beteiligungsverkäufen und der Kürzung von Investitionen Belastungen durch die Atomsteuer abfedern.

RWE rechnet damit, dass das betriebliche Ergebnis vom vergangenen Jahr 2011 nicht mehr erreicht wird. 2010 steigerte der Versorger die Erlöse um 11,7 Prozent auf 53,320 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Das betriebliche Ergebnis kletterte um 8,3 Prozent auf 7,681 Milliarden Euro. Für 2011 erwartet der Energieriese indes einen Rückgang um etwa 20 Prozent. Grund dafür ist die ab 2011 geltende Atomsteuer. RWE erwartet Belastungen in einer Grössenordnung von 600 bis 700 Millionen Euro. «Der mittelfristige Ausblick bleibt verhalten», hiess es daher auch. Durch Beteiligungsverkäufe sollen bis 2013 bis zu acht Milliarden Euro eingenommen werden und so die Atomsteuer abgefedert werden, wie der Konzern mitteilte. Das Sparprogramm bis 2012 werde um 200 Millionen Euro auf 1,4 Milliarden Euro erhöht und die Investitionen bis 2013 um drei auf 18 Milliarden Euro gekürzt.

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