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Risiken des KMU-Geschäfts nehmen für Banken zu

Die Risiken des KMU-Geschäfts nehmen gemäss dem Verband Schweizerischer Kantonalbanken (VSKB) für die Banken zu.

Der starke Franken und die rasch abkühlende Konjunktur wirkten sich negativ auf den Geschäftsgang der KMU aus, was nicht folgenlos für das Firmenkundengeschäft der Banken bleibe. Dies ist den Referatsunterlagen von Heinz Kunz, Leiter des Firmenkundengeschäfts bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB), zur Jahresmedienkonferenz des VSKB vom Mittwoch zu entnehmen. Einen «Exodus» der Schweizer Industrie ins Ausland bekäme die ZKB stark zu spüren, sagte Kunz weiter. Die Folgen wären rückläufige Investitionen in betriebliche Immobilien und Anlagen in der Schweiz. Damit ginge ein substanzieller Rückgang der Nachfrage im kommerziellen Kreditgeschäft einher, der fast 60 Prozent zu den Erträgen im Firmenkundengeschäft der Schweizer Banken beisteuert. Verschärfter Wettbewerb für KMU Das KMU-Barometer 2011, das die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) im Auftrage des VSKB erstellte, ortet die am stärksten von der aktuellen Wirtschafts- und Schuldenkrise betroffenen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Investitionsgüterindustrie und im Tourismus. Schweizer KMU würden angesichts des sich verschärfenden Wettbewerbs nicht nur einen zunehmenden Rentabilitätsdruck spüren, sondern sähen sich auch vor die Schwierigkeit gestellt, qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen. Dieser Punkt werde von den 323 befragten Unternehmen als grösste Herausforderung in den nächsten ein bis drei Jahren gesehen, heisst es im Barometer weiter.

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