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Rehn - Entscheidung über Griechenland-Hilfe im Juli

Brüssel Griechenland soll in zwei Etappen gerettet werden: Er erwarte die Freigabe der nächsten Kredittranche von zwölf Milliarden

Euro auf einem Eurogruppen-Sondertreffen am Sonntag, sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn am Donnerstag. Die Einigung auf ein neues Rettungsprogramm für Athen solle dann auf dem nächsten Treffen am 11. Juli erfolgen. «Damit verhindern wir ein Kreditausfall-Szenario und ebnen den Weg zur Einigung auf die mittelfristige Strategie», sagte Rehn. Die Freigabe der fünften Tranche aus dem vor einem Jahr aufgestellten Rettungspaket werde die Zahlungsfähigkeit Griechenlands zunächst bis zum September sicherstellen. Ein Überprüfungsbericht von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) hatte gefordert, dass ein neues Hilfsprogramm auf den Weg gebracht werden müsse, bevor die Kredittranche im Juli ausgezahlt wird. Darauf hatte laut Diplomaten besonders der IWF gedrungen. Offensichtlich rückte der Fonds von diser harten Linie ab. Ein Sprecher Rehns sagte, es gebe in dieser Frage «eine enge Abstimmung mit dem IWF».

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