Zum Hauptinhalt springen

Qantas rechnet mit Gewinneinbruch im ersten Halbjahr

Sydney Die australische Fluggesellschaft Qantas rechnet für das erste Halbjahr mit einem Gewinneinbruch.

Wochenlange Streiks, ein kurzzeitiger Flugstopp und steigende Treibstoffpreise kosteten das Unternehmen Millionen. Die Streiks und steigenden Ölpreise hätten das Unternehmen im laufenden Halbjahr 650 Millionen australische Dollar (knapp 490 Millionen Fr.) gekostet, erklärte Qantas am Montag in Sydney. Daher sei für das erste Halbjahr nur ein zugrundeliegender Nettogewinn in der Spanne von 140 bis 190 Millionen australischen Dollar zu erwarten. Das wäre bis zu 66 Prozent weniger als im Vorjahr, wo im gleichen Zeitraum ein Ergebnis von 417 Millionen australischen Dollar erzielt wurde. Der Ausblick für das zweite Halbjahr bleibe volatil angesichts der unsicheren Weltwirtschaftslage, erklärte Qantas. Auch die Entwicklung bei Ölpreisen und Devisenkursen sei nicht abzuschätzen, daher sei eine genauere Prognose zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Im Arbeitskampf mit seinen Mitarbeitern hatte Qantas Ende Oktober alle Flüge eingestellt. Ein australisches Schiedsgericht erklärte weitere Streiks daraufhin für illegal. Der Streit begann mit der Ankündigung der Qantas-Geschäftsführung im August, eine neue, kostengünstig arbeitende Fluggesellschaft in Asien zu gründen. Bei Qantas sollen deshalb in den nächsten fünf Jahren 1000 der 32'500 Arbeitsplätze gestrichen werden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch