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Procter & Gamble leidet unter Rabatten

Cincinnati Der Kampf um die Kunden kostet den weltgrössten Konsumgüter-Hersteller Procter & Gamble viel Kraft.

Um die Konsumenten von seinen Produkten zu überzeugen, musste das Unternehmen im Schlussquartal des Geschäftsjahres (Ende Juni) seine Preise senken und kräftig die Werbetrommel rühren. Der Gewinn fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf 2,2 Mrd. Dollar. Von einer schweren Zeit wollte Konzernchef Bob McDonald am Dienstag aber nichts wissen: «Wir sind zufrieden, wie sich das Geschäft entwickelt.» Er strich heraus, dass Procter & Gamble deutlich mehr Produkte habe unters Volk bringen können. Der weltweite Marktanteil sei gestiegen. Der Umsatz legte um 5 Prozent auf 18,9 Mrd. Dollar zu. Analysten hatten mit einem besseren Abschneiden gerechnet und schickten die Aktie vorbörslich auf Talfahrt. Sie lag knapp 3 Prozent im Minus. Laut Marktforschern musste Procter & Gamble vor allem dem Discounterkönig Wal-Mart kräftige Rabatte einräumen. Und der Druck dürfte anhalten: Im gerade gestarteten Geschäftsjahr rechnet der Konzern nur noch mit kleineren Umsatzzuwächsen und mit einem weiteren Abschmelzen des Gewinns. Statt mit zuletzt 4.11 Dollar je Aktie kalkuliert Procter & Gamble nun noch mit 3.91 bis 4.01 Dollar.

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