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Privater Konsum in USA belebt sich weiter

Washington Die US-Bürger haben ihre Konsumausgaben im August etwas kräftiger gesteigert als erwartet.

Der private Verbrauch zog um 0,4 Prozent an, wie die US-Regierung am Freitag mitteilte. Der Konsum hatte bereits im Vormonat im selben Tempo zulegt. Klammert man die Ausgaben für Energie und Lebensmittel aus, bleibt nur ein mageres Plus von 0,1 Prozent. Allerdings stiegen die persönlichen Einkommen um 0,5 Prozent, nachdem sie im Vormonat nur um 0,2 Prozent zugelegt hatten. Die Finanzmärkte verfolgen die Entwicklung des Konsums in den USA genau, um die Stärke der wirtschaftlichen Erholung abschätzen zu können. Der Privatkonsum macht in den USA rund 70 Prozent der Wirtschaftsleistung aus. Die Wirtschaftsleistung der USA stieg von April bis Juni aufs Jahr hochgerechnet um 1,7 Prozent und damit weit schwächer als zu Jahresbeginn. Im Frühjahr hat sich allerdings der private Konsum besser entwickelt als zunächst angenommen: Er legte um 2,2 Prozent zu und damit so stark wie seit drei Jahren nicht mehr. Sorgen bereitet jedoch weiter die hohe Arbeitslosigkeit von knapp unter zehn Prozent. Die US-Notenbank erwägt daher, der schwächelnden Konjunktur mit neuen Geldspritzen auf die Sprünge zu helfen.

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