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Pascal Gentinetta bekräftigt Forderungen nach Steuerentlastung

Wegen der Frankenstärke sollen Unternehmen dieses Jahr keine Steuern bezahlen.

economiesuisse-Direktor Pascal Gentinetta bekräftigt damit im Interview mit der Zeitung «Sonntag» frühere Forderungen nach Steuerentlastung. Der Staat solle dieses Jahr «diskriminierungsfrei auf das Eintreiben von geschuldeten Steuern oder Abgaben verzichten», sagte er. Dies würde die stark von den Wechselkursen betroffenen Unternehmen sofort entlasten. «Die dieses Jahr geschuldete Gewinnsteuer beruht auf Ergebnissen der Vorjahre. Da viele Firmen inzwischen sehr rasch von einer Gewinn- in eine Verlustzone gefallen sind, greift diese Massnahme. Zudem gibt es zahlreiche gewinnunabhängige Abgaben», so Gentinetta weiter. Der Wirtschaftsdachverband economiesuisse weise seit fast zwei Jahren darauf hin, dass sich «unser Land wegen der Verschuldungsproblematik auf einen starken Franken einstellen muss.» Der Fokus müsse auf Standortverbesserung gelegt werden. «Bei den Kurzfristmassnahmen sind wir gegen die Subventionierung von Branchen und Unternehmen», sagte Gentinetta. Der Bundesrat will die Wirtschaft mit einem 2-Milliarden-Paket unterstützen. economiesuisse hat die Intervention grundsätzlich gutgeheissen, doch anstelle von Subventionen Entlastungen über Steuern und Abgaben gefordert.

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