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Parallelimporte Weko rügt Klauseln in Verträgen von BMW mit europäischen Händlern

Die Wettbewerbskommission (Weko) sanktioniert den deutschen Autohersteller BMW, weil dieser den Händlern im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) vertraglich verbietet, Autos in die Schweiz zu exportieren.

Damit sei der Wettbewerb zumindest seit Herbst 2010 erheblich beeinträchtigt worden, hält die Weko fest. BMW muss nun auf Geheiss der Weko eine Strafe von 156 Millionen Fr. wegen Behinderung von Direkt- und Parallelimporten zahlen und die Verträge mit den Händlern in europäischen Ländern entsprechend anpassen. Zudem muss BMW seine Händler über die Vertragsänderungen auch informieren. Die Untersuchung gegen BMW eingeleitet hatte die Weko vor rund anderthalb Jahren, nachdem zahlreiche Schweizer sich beschwert hatten, dass sie erfolglos versucht hätten, bei einer Garage im Ausland einen Neuwagen der Marke BMW oder Mini zu kaufen. Weil damals der Franken sich gegenüber dem Euro aufwertete, hätten Konsumenten in der Schweiz aufgrund der BMW-Vertragsklauseln nicht von beträchtlichen Wechselkursvorteilen profitieren können, heisst es im Communiqué der Weko. Diese Abschottung des Marktes habe zudem auch dazu geführt, dass in der Schweiz der Wettbewerbsdruck auf die Verkaufspreise für neue BMWs oder Minis geringer ausgefallen sei.

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