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Papandreou sagt weitere Anstrengungen im Kampf gegen die Krise zu

Athen Nach dem beschlossenen Schuldenschnitt für sein Land hat Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou weitere Anstrengungen im Kampf gegen die Schuldenkrise zugesagt.

Griechenland werde weiter intensiv daran arbeiten, ein produktives Land zu werden, versicherte der sozialistische Politiker am Donnerstagabend in einer Fernsehansprache an das griechische Volk. Die Beschlüsse des Euro-Gipfels in Brüssel eröffneten Griechenland neue Perspektiven, sagte Papandreou. Dem Land werde mehr Zeit gegeben, zugleich gebe es weniger Unsicherheit bei der Bewältigung der Krise. Die Bevölkerung rief der Ministerpräsident zur Zusammenarbeit auf, da noch viel zu tun sei. Die grösste Oppositionspartei Nea Dimokratia lehnt eine Kooperation mit der sozialistischen Mehrheit bei den Sparmassnahmen bislang ab. Beim Euro-Krisengipfel in Brüssel hatten die Staats- und Regierungschefs der Eurozone nach knapp zehnstündigen Verhandlungen am frühen Donnerstagmorgen einen Schuldenschnitt für Griechenland beschlossen. Die Privatgläubiger sollen dem Land rund 50 Prozent der Schulden und damit etwa 100 Milliarden Euro erlassen.

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