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Panamaische Regierung will kooperieren

Das Präsidialamt sagt nach den Enthüllungen um Offshore-Firmen Kooperation zu. Der OECD-Arbeitskreis für Massnahmen zur Geldwäschebekämpfung hatte Panama bereits von der grauen Liste gestrichen.

«Panama verfolgt eine Null-Toleranz-Politik»: Der Eingang der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca in Panama City. (3. April 2016)
«Panama verfolgt eine Null-Toleranz-Politik»: Der Eingang der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca in Panama City. (3. April 2016)
AP Photo/Arnulfo Franco, Keystone

Nach den Enthüllungen mehrerer Medien über Finanzgeschäfte mit Briefkastenfirmen in Panama hat die Regierung des mittelamerikanischen Landes ihre Kooperation bei der Aufklärung zugesagt. «Die panamaische Regierung verfolgt eine Null-Toleranz-Politik in allen Bereichen des Rechts- und Finanzwesens, wo nicht mit einem höchsten Mass an Transparenz gearbeitet wird», hiess es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung des Präsidialamts.

Beweis dafür sei, dass der OECD-Arbeitskreis für Massnahmen zur Geldwäschebekämpfung (GAFI) Panama kürzlich von der grauen Liste gestrichen hatte. Dort werden Staaten geführt, die beim internationalen Austausch von Finanz- und Steuerinformationen hinterherhinken.

Unter dem Stichwort «PanamaPapers» hatten zuvor Medien auf der ganzen Welt – unter ihnen «Tages-Anzeiger», «SonntagsZeitung» – über Offshorefirmen berichtet, in denen Politiker, Prominente und Sportler hohe Geldbeträge angelegt haben sollen. Die Informationen stammten demnach aus einem Datenleck bei der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca.

(SDA)

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