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Nun ermittelt auch die Finma im Panama-Skandal

Die Finanzaufsicht untersucht die Rolle der Schweizer Banken im Offshore-Geschäft. Im Mittelpunkt steht eine Zürcher Anwaltskanzlei.

Ermittelt im Fall Panama Papers: Die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma (Archiv).
Ermittelt im Fall Panama Papers: Die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma (Archiv).
Peter Klaunzer, Keystone

Kriminelle nutzen die Anonymität von Steueroasen genauso wie Staatschefs. Das zeigt die Analyse von Offshore-Firmen im Rahmen des Datenlecks «Panama Papers». Wie der TA gestern schrieb, wird ein Teil dieser Briefkastenfirmen und ihre Konten von der Schweiz aus betreut.

So führte die Gazprombank Schweiz in Zürich jahrelang Konten für Sergei Roldugin. Dabei handelt es sich um einen russischen Celisten und engen Freund von Wladimir Putin. Durch seine Nähe zu einem Staatsoberhaupt handelt es sich bei Roldugin um eine politisch exponierte Person (PEP). In diesen Fällen dürfen Schweizer Banken Gelder nur unter strengen Auflagen führen. Trotzdem konnte der prominente Russe offenbar problemlos falsche Angaben machen und die Konten eröffnen.

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