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Islands Premier läuft bei Interview davon

Der Politiker wurde noch vor der Veröffentlichung der Panama Papers mit den Vorwürfen gegen ihn und seine Frau konfrontiert.

Laut den Enthüllungen des internationalen Recherchebündnisses ICIJ hat der isländische Premier Sigmundur David Gunnlaugsson mit seiner Frau unter Vermittlung der panamaischen Finanzkanzlei Mossack Fonseca auf den Britischen Jungferninseln eine Firma gegründet, um dort mehrere Millionen Dollar vor den Steuerbehörden zu verstecken.

Schon vor der Veröffentlichung wurde der Premier von Journalisten mit den Recherchen konfrontiert. Das Interview endete abrupt. Gunnlaugsson verliess den Raum mitten im Gespräch. Zuvor stritt er ab, jemals eine Offshore-Firma besessen zu haben.

Viele Isländer glauben das offensichtlich nicht mehr. Mehr als 16'000 Isländer haben bereits eine Petition unterzeichnet, die den Rücktritt des Ministerpräsidenten fordert. Die Opposition will diese Woche zudem ein Misstrauensvotum im Parlament abhalten. Für Montagnachmittag ist eine Demonstration gegen den Premier angekündigt.

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