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Die Offshore-Firma des isländischen Premiers

Sigmundur David Gunnlaugsson sieht sich mit Rücktrittsforderungen konfrontiert, weil er und seine Frau Geschäfte abwickelten, die es in sich haben.

Seine Frau sprach von einem «Fehler der Bank»: Islands Premier Gunnlaugsson am St. Gallen Symposium im Mai 2015. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)
Seine Frau sprach von einem «Fehler der Bank»: Islands Premier Gunnlaugsson am St. Gallen Symposium im Mai 2015. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Es steht nicht weniger als die Glaubwürdigkeit und die Integrität des isländischen Premierministers auf dem Spiel. Ende 2007 kaufte das Ehepaar Gunnlaugsson die Offshore-Firma Wintris. ­Gerichtsdokumente aus dem Datenleck beim Offshore-Provider Mossack Fonseca (MF) zeigen, dass Wintris Anleihen von mehreren Millionen Euro an den drei grössten isländischen Banken besass.

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