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Palmöl: Fluch oder Segen?

Was ist das Beste für Indonesien und die Bauern? Anton Kipfer und Miges Baumann (rechts) sind sich nicht einig.

Palmöl hat einen schlechten Ruf. Zu Unrecht, finden Sie, Herr Kipfer. Wie kommen Sie zu diesem Schluss?

Der Importpreis von Palmöl liegt derzeit bei 50 Rappen pro Kilo. Profitiert die lokale Bevölkerung so überhaupt noch?

Dank Palmöl wird in die Infrastruktur investiert. Für die lokale Bevölkerung entstehen Arbeitsplätze. Das klingt doch gut, Herr Baumann.

«Ölpalmen bringen pro Hektar siebenmal mehr Ertrag als Soja.»

Anton Kipfer

Hauptargument gegen Palmöl sind die Waldrodungen. Doch gemäss dem Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) entstehen neue Plantagen meist auf sogenannt degradiertem Grasland und nicht auf gerodeten Waldflächen.

Ist es nicht utopisch, zu glauben, das wirtschaftlich genutzte Land werde jemals wieder renaturiert?

Wenn dank der Ölpalme degradiertes Land wieder fruchtbar wird, ist das doch positiv, Herr Baumann?

«Ölpalmen sind Egoisten, neben die man nichts anderes pflanzt.»

Miges Baumann

Gibt es denn Beispiele von Plantagen, die umgenutzt worden sind?

Die Ölpalme ist sehr ertragsreich. Das ist doch ein ökologischer Vorteil.

Es gibt Bestrebungen, dass Palmöl nachhaltiger gemacht wird. Was halten Sie von diesem Roundtable on Sustainable Palm Oil?

Herr Kipfer, Sie kritisieren die Hilfswerke teils heftig. Weshalb?

Dient Palmöl also primär dem Marketing der Hilfswerke?

Was möchten Sie Ihrem Gesprächspartner mit auf den Weg geben?