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Olympus bleibt trotz Bilanzskandal an Tokioter Börse

Berlin Die Aktien des von einem Bilanzskandal erschütterten Kamera- und Medizingerätehersteller Olympus werden weiterhin auf dem Tokioter Parkett gehandelt.

Die Notierung ist allerdings mit einer Warnung versehen, teilte der Börsenbetreiber am Freitag mit. Das bedeute eine dreijährige Bewährungsfrist für das Unternehmen. Bei weiterem Fehlverhalten drohe die Streichung der Zulassung. Die Börse verhängte zudem eine Strafe von umgerechnet knapp 120'000 Franken. Olympus braucht dringend frisches Kapital in der Höhe von gut 1,2 Milliarden Franken. Das Unternehmen musste einräumen, in den vergangenen Jahren über 1,6 Milliarden Franken falsch verbucht zu haben. Verluste aus Wertpapiergeschäften wurden als Kosten für Beratungen und Firmenzukäufe ausgewiesen. Derzeit sucht Olympus einen Partner. Im Gespräch sind ein Finanzinvestor und mehrere Konkurrenten.

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