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Ölfirmen wollen fast fünf Milliarden Dollar in Nordsee investieren Ölförderung in der Region sinkt seit Jahren

London Ein Konsortium von sechs Ölfirmen unter Beteiligung von BP und Shell will 4,7 Milliarden

Dollar in Ölfelder in der Nordsee investieren. Ziel sei es, die Ölfelder Schiehallion und Loyal westlich der Shetland-Inseln auch weiterhin ausbeuten zu können, teilte BP am Mittwoch mit. Die Ölförderung solle damit «bis 2035 und vielleicht sogar länger» fortgesetzt werden. Der Plan sieht laut BP vor, bis 2016 eine neue Förder- und Lagerplattform zu bauen, die 270 Meter lang und 52 Meter breit ist. Pro Tag sollten damit bis zu 130'000 Barrel Öl gefördert werden. Ein Barrel entspricht 159 Litern. Seit Beginn der Ausbeutung der Ölfelder 1998 wurden dort rund 400 Millionen Barrel Öl gefördert. Den Angaben zufolge betragen die noch vorhandenen Reserven rund 450 Millionen Barrel - sind zum Teil aber schwerer erreichbar. Die Ölförderung in der Nordsee ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken, da viele Ölvorkommen nahezu erschöpft sind. Allein die britischen Ölfelder liefern mittlerweile mehr als 40 Prozent weniger als noch vor zehn Jahren.

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