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«Ölbohrungen in der Arktis sind nicht beherrschbar»

Die gestrandete Ölplattform vor Alaska weckt Ängste vor einem neuen Öldesaster. Yves Zenger von Greenpeace über die Ölförderung unter Extrembedingungen.

Die gestrandete Bohrplattform Kulluk vor der Küste der Sitkalidak-Insel vor Alaska. Bild der US-Küstenwache vom 1. Januar.
Die gestrandete Bohrplattform Kulluk vor der Küste der Sitkalidak-Insel vor Alaska. Bild der US-Küstenwache vom 1. Januar.
Reuters

Wie kann es sein, dass sich eine Ölplattform einfach vom Schlepptau löst und auf Grund läuft?

Die Ursache des Unglücks mit der Kulluk war ein starker Sturm mit Windspitzen zwischen 55 und 65 Kilometern pro Stunde. In der Tschuktschensee vor der Westküste Alaskas, wo Shell nach Öl bohren möchte, sind Winterstürme mit Windstärken von 150 Kilometern pro Stunde keine Seltenheit. Das Wetter in der Polarregion ist extrem. Stürme, eisige Temperaturen und Dunkelheit machen selbst ein so einfaches Manöver wie das Abschleppen einer Bohrplattform zum gefährlichen Abenteuer.

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