Zum Hauptinhalt springen

OECD sagt der Schweiz Konjunkturabschwächung voraus Wechselkursuntergrenze der SNB war angemessen

Zürich Nach Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) muss sich die Schweiz wirtschaftlich warm anziehen.

Bis Mitte des kommenden Jahres sei mit einer Fortsetzung der von lahmenden Exporten und einem starken Franken geprägten Konjunkturentwicklung zu rechnen. In der zweiten Hälfte 2012 sollte die Wirtschaft dann angetrieben von einer globalen Belebung wieder leicht an Fahrt gewinnen, schätzt die OECD in ihrem am Montag publizierten Wirtschaftsausblick. Für das ganze kommende Jahr rechnet die Pariser Wirtschaftsorganisation mit einem Wirtschaftswachstum von 0,8 Prozent nach 1,8 Prozent in diesem Jahr. Wie sich die Konjunktur in der Schweiz entwickelt, ist nach Einschätzung der OECD weitgehend von der europäischen Schuldenkrise und dem Franken-Wechselkurs abhängig. Die Einführung des Euro- Mindestkurses von 1,20 Franken im September sei angesichts der schnellen und starken Aufwertung des Frankens angemessen gewesen, erklärte die OECD. Nur so habe die SNB die Preisstabilität sicherstellen können. Da die Nachfrage hinter den Produktionsmöglichkeiten der Schweizer Wirtschaft zurückbleiben dürfte, sei nicht mit inflationärem Druck zu rechnen. Die Schweizerischen Nationalbank (SNB) könne daher ihre Tiefzinspolitik fortsetzen und sollte erst Ende 2012 mit einer schrittweisen Erhöhung ihres Leitzinses beginnen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch