Nun kommt Brun doch noch zum Zug

Armin Brun folgt nächstes Jahr auf Hanspeter Rüfenacht als Chef der BEKB.

Armin Brun, ab Juli nächsten Jahres neuer Chef der BEKB.

Armin Brun, ab Juli nächsten Jahres neuer Chef der BEKB.

(Bild: zvg)

Adrian Hopf-Sulc@adrianhopf

Im Rennen um den Chefposten bei der Postfinance unterlag er noch gegen seinen Konkurrenten: 2011 wurde statt Armin Brun, damals stellvertretender Post­finance-Chef, Hansruedi Köng gewählt. Brun trug es mit Fassung und blieb der Postfinance noch fünf Jahre lang treu, bevor er zur Post wechselte.

Nun hat ihn der Verwaltungsrat der Berner Kantonalbank zum künftigen Chef gewählt. Diesmal war Brun von Anfang an in der Favoritenrolle: Er trat erst Anfang Jahr als Leiter Privat- und Firmenkunden in die Geschäftsleitung der BEKB ein – von Anfang an mit der Aussicht auf den Chefposten. Brun wird den heutigen Kantonalbank-Chef Hanspeter Rüfenacht per 1. Juli 2019 ablösen. Die Bank gab bereits im August bekannt, dass sich Rüfenacht nächstes Jahr frühpensionieren lässt, er wird dann 61 Jahre alt sein.

Sein Nachfolger Armin Brun ist 53 Jahre alt, hat an der Universität Bern Betriebswirtschaft studiert und arbeitete danach bei der Luzerner Kantonalbank. Zuden absolvierte Brun verschiedene Weiterbildungen, unter anderem das International Executive Programme am Elite-Institut Insead im französischen Fontainebleau. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Als Bruns künftigen Stellvertreter hat der BEKB-Verwaltungsrat den bisherigen Finanzchef Alois Schärli bestimmt. Er arbeitet bereits seit 15 Jahren bei der Kantonalbank. Armin Brun solle zusammen mit der Geschäftsleitung die BEKB «noch stärker als kundennahe, digital fortschrittliche und nachhaltig erfolgreiche Bank positionieren», heisst es in der gestrigen Medienmitteilung. Sprich: Die Kantonalbank will den Anschluss an die Digitalisierung nicht verpassen. Die Bank, die zu 51,5 Prozent dem Kanton Bern gehört und über einen sehr soliden Geschäftsgang verfügt, fiel bisher nicht übermässig als digitale Vorreiterin auf.

DerBund.ch/Newsnet

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