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Neue Vorwürfe gegen Deutsche Bank in USA

New York Die Deutsche Bank muss sich in den USA gegen neue Vorwürfe verteidigen.

Die US-Regierung erweiterte ihre Klage gegen das Finanzinstitut, wie aus einer am Montag in New York eingereichten Klageschrift hervorgeht. Die Behörden warfen dem Finanzinstitut bislang vor, dessen 2007 gekaufte US-Immobilientochter MortgageIT habe «wiederholt gelogen», um in ein Regierungsprogramm aufgenommen zu werden, das Hypotheken versichert. Anschliessend hätten sie Immobilienkredite vergeben, ohne darauf zu achten, ob die Kunden ihre Schulden überhaupt zurückzahlen könnten. Die Deutsche Bank hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Die Behörden argumentieren in der neuen Klage nun: «Die Deutsche Bank war über das illegale Vorgehen von MortgageIT vor dem Kauf informiert und hat nach dem Kauf genehmigt, dass diese Praxis fortgesetzt wird.» Das Handeln der Bank habe sich nach der Übernahme sogar «verschlimmert». Bei Klageerhebung im Mai hatten die US-Behörden den Schaden auf 386 Millionen Dollar beziffert. Weitere Ausfälle in Höhe von mehreren hundert Millionen Dollar seien zu erwarten. Der Deutschen Bank droht eine Strafe in Milliardenhöhe.

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