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Neue Besitzverhältnisse beunruhigen Roche-Chef Schwan nicht

Die neuen Besitzverhältnisse bei Roche haben laut Unternehmenschef Severin Schwan keine Folgen für den Pharmakonzern.

Obwohl die Familien Hoffman und Oeri nun nicht mehr gemeinsam die Mehrheit der Aktien kontrollieren, ändere sich für Roche nichts, sagte Schwan. «Sowohl der Aktionärspool als auch Maja Oeri halten ausdrücklich an der Unabhängigkeit von Roche sowie dem Konzernsitz Basel fest», sagte Schwan in der «Handelszeitung» vom Donnerstag (Vorabdruck). Der Familienpool behalte seine Rolle als stärkster Aktionär. Maja Oeri gab letzten Freitag bekannt, dass sie ihre Roche- Stimmrechte im Umfang von 5 Prozent künftig selber wahrnimmt. Damit kontrollieren die Nachkommen des Firmengründers Fritz Hoffmann-La Roche die Mehrheit am Unternehmen nicht mehr gemeinsam. Im Aktionärspool sind neu nur noch 45,01 Prozent der Stimmen. Ob ein Zusammenschluss mit Novartis einen Nutzen habe, wollte Schwan nicht diskutieren. «Diese Frage stellt sich nicht.» Der zweite Basler Grosskonzern besitzt einen Drittel der Roche-Stimmen und ist somit zweitgrösster Roche-Aktionär nach dem Pool. Die Krise in Japan sorge bei der Roche-Gruppe aus heutiger Sicht insgesamt nicht für «signifikante materielle Schäden», erklärte der österreichische Manager. Der Konzern besitzt mit Chugai eine japanische Tochtergesellschaft. «Alle unsere Mitarbeiter sind unversehrt und sicher. Das ist das Wichtigste.» Einzelne Fabriken seien betroffen, aber an den Gebäuden seien keine grossen Zerstörungen entstanden. «Im Moment ist es noch schwierig, das genaue Ausmass der Schäden zu beziffern.»

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