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Neue Banknoten lassen weiter auf sich warten

Die seit 2009 eingeplanten neuen Schweizer Banknoten warten nach wie vor auf ihren Druck.

Der Hersteller Orell Füssli verweist auf Lieferanten-Probleme und zeigt sich verärgert, dass die Maschinen nicht endlich anlaufen können. «Wir brauchen bestimmte Vorprodukte», sagte Unternehmenschef Michel Kunz am Donnerstag vor den Medien in Zürich. Diese hätten bis jetzt nicht geliefert werden können, was mehrfach zu Verschiebungen geführt habe. Mehr Details gab er nicht bekannt und verwies auf den Auftraggeber, die Schweizerische Nationalbank (SNB). Orell Füssli habe 2008 Investitionen vorgenommen, um die Notenserie drucken zu können. Für das Unternehmen ist es ein wirtschaftlicher Nachteil, dass sich der Druck so lange hinzieht. Umgekehrt könne aber mit einer Ertragssteigerung gerechnet werden, wenn die neuen Noten denn einmal durch die Pressen liefen, sagte Kunz. Er hofft, dass sich das weitere Vorgehen im laufenden zweiten Quartal klärt. Orell Füssli ist ein weltweit anerkannter Hersteller von Banknoten und fertigt seit Beginn des 20. Jahrhunderts das Schweizer Papiergeld an. Auch andere Ländern lassen Noten bei Orell Füssli Sicherheitsdruck herstellen, das Unternehmen hält die Identität seiner Kunden aber geheim.

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