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Naturkatastrophen bringen Allianz nicht aus der Spur

Bern Der deutsche Versicherungskonzern Allianz hat trotz immenser Belastungen durch Naturkatastrophen 2010 ein kräftiges Gewinnplus eingefahren.

Der operative Gewinn erhöhte sich um 17 Prozent auf 8,24 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Damit übertraf Europas grösster Versicherer die Erwartungen von Analysten. Sie hatten im Schnitt nur mit rund acht Milliarden Euro gerechnet. Auch die vom Management angepeilte Spanne von 6,7 bis 7,7 Milliarden Euro galt lange als ambitioniert, weil Erdbeben, Winterstürme und Überschwemmungen zu ungewöhnlich hohen Kosten führten. Unter dem Strich blieb mit 5,2 Milliarden Euro Gewinn ebenfalls ein deutlich Plus hängen. Der Konzernumsatz stieg um neun Prozent auf den Rekordwert von 106,5 Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte des Gewinns kam aus dem Kerngeschäft Schaden/ Unfallversicherung. Hier verbesserte die Allianz auch ihre Profitabilität. Die entsprechende Kennziffer, die Schaden/Kosten- Quote, sank um 0,2 Punkte auf 97,2 Prozent. Im vierten Quartal lag die Quote mit knapp 95 Prozent noch besser. Die Naturkatastrophen-Belastung verdreifachte sich auf 1,3 Milliarden Euro. Auch der Jahresstart 2011 dürfte nach dem Erdbeben in Neuseeland sowie den Überschwemmungen und Stürmen in Australien holprig werden. Der Vorstand verwies allerdings darauf, dass die Preise im Kerngeschäft in wichtigen Märkten zuletzt anzogen hätten.

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