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Mondobiotech mit Verlust von 53,6 Millionen Franken im ersten Halbjahr

Das Stanser Biotechnologieunternehmen Mondobiotech weist für das erste Halbjahr 2011 einen Verlust von 53,6 Millionen

Franken auf. In der Vorjahresperiode hatte der Verlust noch 10 Millionen betragen. Auf der einen Seite vermochte das Unternehmen im ersten Semester keine Erträge zu generieren, auf der anderen Seite verbuchte die Gruppe grosse Wertberichtigungen auf Urheberrechte in der Höhe von 46 Millionen Franken. Dies habe zu operativen Kosten von insgesamt 53,5 Millionen geführt, teilt das Unternehmen am Dienstabend mit. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung erhöhten sich auf 51,3 Millionen nach 8,4 Millionen in der Vorjahresperiode. Allerdings sind auch hier die Kosten für die Abschreibungen von 46 Millionen berücksichtigt. Bereinigt um diese Abschreibung, wäre der Verlust laut Mondobiotech bei 7,6 Millionen zu liegen gekommen, was einer Reduktion gegenüber dem Vorjahresverlust von 25% entspricht. Das in Schieflage geratene Unternehmen glaubt dennoch an eine erfolgreiche Zukunft. Die operativen Kosten müssten substanziell reduziert, nicht-strategische Anlagen verkauft, die Lizensierung von Produktkandidaten vorangetrieben, die Budgetvorgaben eingehalten und erfolgreich zusätzliches Kapital angezogen werden, so die Gesellschaft. Um die Geschäftstätigkeit des Unternehmens zu gewährleisten, strebt Mondobiotech zudem eine weitere Verbreiterung ihre Aktienkapitals an und will neue Papiere herausgeben. Bereits am 13. April waren rund 8,1 Millionen durch eine Kapitalerhöhung zugeflossen.

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