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Milliarden-Übernahme von dänischem Dienstleister ISS platzt

London Die geplante Milliarden-Übernahme des dänischen Reinigungs- und Gebäudedienstleisters ISS durch den Finanzinvestor Apax ist geplatzt.

Nach Angaben aus Bankenkreisen scheiterten die Gespräche zwischen den beiden Firmen schon vor etwa einer Woche an unterschiedlichen Preisvorstellungen. Die ISS-Eigentümer wollen ihr Unternehmen mit mehr als einer halben Millionen Angestellten nun an die Börse bringen. Die Vorbereitungen für einen IPO seien schon deutlich vorangeschritten, sagte der ISS-Finanzchef zur Nachrichtenagentur Reuters. Apax wollte für ISS 8,5 Milliarden Dollar auf den Tisch legen, wie vor einem Monat aus Kreisen verlautete. Der Finanzinvestor hatte im Ringen um ISS mehrere andere Beteiligungsgesellschaften ausgestochen. Die Transaktion wäre die grösste Übernahme in Europa seit der Kreditkrise gewesen. Dass die Besitzer von ISS, die US-Bank Goldman Sachs und die schwedische Beteiligungsfirma EQT, nun wieder einen Börsengang vorziehen, hat womöglich auch mit dem positiven IPO-Umfeld am dänischen Aktienmarkt zutun.

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