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Mexikaner Slim will Anteile an Telekomkonzern KPN deutlich erhöhen America Móvil strebt Minderheitsbeteiligung von 28 Prozent an

Den Haag Der mexikanische Milliardär Carlos Slim will stärker in den europäischen Mobilfunkmarkt einsteigen und seine Anteile holländischen Telekomkonzern KPN erhöhen.

Slims Telekommunikationskonzern America Móvil wolle seine KPN-Beteiligung von 4,9 Prozent auf 28 Prozent erhöhen, teilte America Móvil am Dienstag mit. Mit 8 Euro pro Aktie liege das geplante Angebot um knapp ein Viertel über dem aktuellen Aktienpreis. Das Angebot solle spätestens Anfang Juni unterbreitet werden. An der Amsterdamer Börse schoss die KPN-Aktie darauf hin die Höhe. Bis gegen 11.15 Uhr kletterte der Kurs um 19,1 Prozent auf 7,72 Euro. America Móvil strebe eine bedeutende Minderheitsbeteiligung an KPN an, weil das niederländische Unternehmen eine «attraktive Stellung in den wichtigen europäischen Märkten» einnehme, erklärte America Móvil. Die Investition in KPN sei die «erste bedeutende Investition in Europa». Der nach eigenen Angaben führende Mobilfunkanbieter in Lateinamerika zählt 246 Millionen Handykunden in ganz Amerika. 2011 machte die Unternehmensgruppe einen Umsatz von umgerechnet 39 Milliarden Euro. Konzernchef Slim ist der reichste Mann der Welt.

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