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Merck überrascht mit Gewinnanstieg

Darmstadt Der Pharma- und Chemiekonzern Merck hat nach einem Verlust im zweiten Quartal das dritte Jahresviertel überraschend mit einem Gewinnanstieg abgeschlossen.

Der Nettogewinn verbesserte sich um 7,5 Prozent auf 227 Millionen Euro, wie Merck am Mittwoch mitteilte. Damit lag der Mutterkonzern der Schweizer Pharmasparte Merck- Serono über den Erwartungen der Analysten. Ein Umsatzanstieg in der grössten Sparte Merck-Serono und ein Erlösplus bei der durch eine Übernahme gestärkten Sparte Merck Millipore liessen den Umsatz um fast vier Prozent auf 2,53 Milliarden Euro steigen. Dafür haben schwächere Geschäfte mit Pigmenten und Flüssigkristallen dem Pharma- und Spezialchemiekonzern einen Rückgang des operativen Gewinns eingebrockt. Merck erzielte im dritten Quartal ein operatives Ergebnis von 333,3 Millionen Euro - 8,3 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Damit lag das Unternehmen dennoch über den Schätzungen der Analysten, die nur 316 Millionen Euro erwartet hatten. Zu dem Ergebnisrückgang trug auch bei, dass Merck im Quartal mehr in Forschung und Entwicklung investierte. Konzernchef Karl-Ludwig Kley hält grösstenteils an seinen Prognosen für das Gesamtjahr fest. Für 2011 werden Erlöse von 10 bis 10,2 Milliarden Euro angepeilt. Wie bisher erwartet Merck ein operatives Ergebnis von rund einer Milliarde Euro. Im Jahr 2010 standen 1,11 Milliarden Euro in den Büchern. Kley zeigte sich insgesamt zufrieden mit der Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Quartal. «Damit sind wir gut positioniert für das Schlussquartal», urteilte Kley.

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