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«Manche Psychiater haben nie davon gehört»

Die psychiatrische Patientenverfügung ist selbst für Fachleute ein Fremdwort. Laut der Psychiaterin Brigitt Steinegger hapert es auch mit den Kenntnissen über die rechtlichen Grundlagen.

Wer eine Patientenverfügung erstellt, muss sich fragen, wie er in Zukunft behandelt werden möchte: Patientin im Aufenthaltsraum des Psychiatriezentrums in Rheinau ZH. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Wer eine Patientenverfügung erstellt, muss sich fragen, wie er in Zukunft behandelt werden möchte: Patientin im Aufenthaltsraum des Psychiatriezentrums in Rheinau ZH. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Bislang nutzen erst wenige Psychiatriepatienten die Möglichkeit, ihre Behandlungswünsche in einer Patientenverfügung festzulegen. Sie haben in einer Untersuchung herausgefunden, dass die psychiatrische Patientenverfügung auch bei Fachleuten noch wenig bekannt ist.

Ja. Rund 50 Prozent aller Fachleute in der Psychiatrie wissen nicht genau, was eine psychiatrische Patientenverfügung ist. Manche haben noch nicht einmal davon gehört. So war es jedenfalls vor zwei Jahren, als ich die Umfrage durchgeführt habe, doch dürfte sich in der Zwischenzeit nicht viel daran geändert haben. Auch die Patienten kennen die psychiatrische Patientenverfügung kaum.

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