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MALI will in Bern Betrieb schliessen - 45 Arbeitsplätze bedroht

Die in der Getriebe-, Pumpen- und Spritzentechnik tätige MALI International AG will Ende dieses Jahres in Bern den Betrieb redimensionieren oder einstellen.

Damit droht 45 Personen, welche MALI vom Berner Traditionsunternehmen Wifag übernahm, erneut die Kündigung. Noch bis zum 19. Oktober kann die Belegschaft innerhalb der Konsultationsfrist bei Massenentlassungen Vorschläge zur Vermeidung der Schliessung machen. Das geht aus dem Brief an die Angestellten hervor, welche MALI am Freitag der Nachrichtenagentur sda zukommen liess. Zuvor hatte die «Berner Zeitung» in der Ausgabe vom gleichen Tag die Pläne von MALI bekanntgemacht. Als Grund für die Massnahmen gibt die Leitung von MALI ungenügenden Erlös an. Die Vision des früheren Firmeninhabers Markus Liebherr, mit Wifag-Leuten in den Wifag-Räumlichkeiten für MALI zu produzieren, habe «trotz aller Bemühungen nicht realisiert werden» können. Markus Liebherr ist der Sohn des Gründers des weltbekannten Baumaschinenkonzerns Liebherr mit Sitz in Bulle FR. Er verstarb kurz nach der Übernahme der 50 Wifag-Leute unerwartet im August letzten Jahres. Die Anfangsbuchstaben seines Namens stecken im Firmennamen. Liebherr wollte sich in Bern engagieren, nachdem das Berner Traditionsunternehmen Wifag die Entlassung von 170 Angestellten bekanntgegeben hatte. Schon im Jahr zuvor hatte die Wifag, die zu den weltweit besten Druckmaschinenherstellern gehörte, 390 Personen gekündigt. Nach der Ankündigung der MALI International AG scheinen damit in Bern auch die letzten Wifag-Stellen noch verloren zu gehen.

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