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Madoff Fonds für Madoff-Opfer fordert 2 Milliarden Dollar von der UBS

New York Der Fonds, der mit der Eintreibung der Gelder von Opfern des Finanzjongleurs Bernard Madoff beauftragt ist, fordert von der UBS 2 Milliarden Dollar.

Am Mittwoch reichte der Fonds eine modifizierte Klage gegen die Schweizer Grossbank ein. Irving Picard, der Verwalter des Fonds, beschuldigt die UBS, den Luxemburgischen Börsenregulator und auch die US-amerikanische Finanzaufsicht (SEC) - über ihre Beziehungen zu Madoff in die Irre geleitet zu haben. Madoff war im Dezember 2008 auf dem Höhepunkt der Finanzkrise festgenommen worden, nachdem er über Jahre hinweg mit Hilfe eines komplexen Systems tausende Anleger um geschätzte 65 Milliarden Dollar geprellt hatte. Die Anleger verlangten ihr Geld zurück. 2009 wurde Madoff zu 150 Jahren Haft verurteilt. Im Prozess gestand er, die ihm anvertrauten Summen nie angelegt zu haben. Zu seinen Opfern zählen Banken, Privatleute und Wohltätigkeitsorganisationen.

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