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Linden Lab will neue Welten jenseits von «Second Life» schaffen

San Francisco Die Macher der virtuellen Welt «Second Life» suchen zusätzliche Geschäftsfelder: Die Betreiberfirma Linden Lab hat am Donnerstag (Ortszeit) die Entwicklung neuer Erlebniswelten im Internet angekündigt.

Dafür übernimmt sie das Computerspielstudio LittleTextPeople. Die von LittleTextPeople entwickelte Künstliche Intelligenz zur Gestaltung interaktiver Geschichten werde Linden Lab in neue Produkte einfliessen lassen, teilte Konzernchef Rod Humble mit. Der Experte Anthony Mullen sieht in dem Zukauf eine sinnvolle Ergänzung für Linden Lab. «LittleTextPeople ist spezialisiert auf textbasierte Spiele, daher passen die Firmen gut zusammen», sagte der Analyst von Forrester Research. «Second Life» fehle das für Spiele typische erzählerische Element - das könne das Startup bieten. Zudem versuche Linden Lab, neue Einnahmequellen anzuzapfen. «Second Life» hat in Sachen öffentlicher Wahrnehmung eine Achterbahnfahrt hinter sich. In den Massenmarkt hat es die 3D-Welt zwar nie geschafft, allerdings hat sich eine treue Fangemeinde entwickelt. Die Nutzungszahlen waren im vergangenen Jahr stabil: Gut eine Million Nutzer loggten sich regelmässig ein, sie verbrachten pro Monat 100 Millionen Stunden auf der Plattform.

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