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Leicht tiefere Grosshandelspreise im Juni

Die Preise im Schweizer Grosshandel sind im Juni um 0,5 Prozent gesunken.

Das Preisniveau bei den im Inland hergestellten Gütern verringerte sich im Vergleich zum Mai um 0,2 Prozent. Bei den Importgütern betrug der Rückgang 1,2 Prozent. Hauptgrund für das tiefere Preisniveau waren die günstigeren Preise für Erdöl- und Metallprodukte, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Mittwoch mitteilte. Die Kerninflation im Grosshandel, die Rohstoffpreise und andere volatile Preise ausklammert, betrug im Juni im Monatsvergleich -0,1 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat sanken die Grosshandelspreise im Juni um 0,4 Prozent (Kerninflation -1,3 Prozent). Bei den inländischen Produzentenpreisen betrug der Rückgang 0,8 Prozent, die Importpreise erhöhten sich um 0,4 Prozent. Importgüter sind also teurer geworden, obwohl der Franken zum Euro und zum Dollar seit letztem Sommer kräftig an Wert gewonnen hat. Auch wenn die volatilen Preise ausgeklammert werden, ist das Preisniveau bei den Importgütern nur um 1,1 Prozent gesunken. Es gibt allerdings Effekte, welche die stärkere Kaufkraft des Franken dämpfen, wie ein Sprecher des BFS auf Anfrage sagte. Viele Unternehmen hätten langfristige Lieferverträge zu einem fixen Währungskurs abgeschlossen oder würden die Importe in Franken bezahlen. Zudem sei die Teuerung bei den Produzentenpreisen in der Europäischen Union zurzeit hoch, sagte der Sprecher. Notiz an die Redaktion: Letzten beiden Abschnitte ergänzt

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