Zum Hauptinhalt springen

Lausanner gewinnen Geschäftsplanwettbewerb «Venture»

Lausanner haben den diesjährigen Wettbewerb der besten Geschäftsideen «Venture» gewonnen.

Als Sieger ging das Start- up-Unternehmen Swissto 12 mit einer neuen Anwendung für Signale im Terahertz-Bereich hervor. Diese lässt künftig einen Blick ins Innere der Materialien werfen. Die Firma verwende ein bisher kaum genutztes elektromagnetisches Spektrum, das zwischen elektronischen und optischen Frequenzen liege, gaben die Verantwortlichen des Geschäftsplanwettbewerbs am Donnerstag vor den Medien an der ETH Zürich bekannt. Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre vom Beratungsunternehmen McKinsey, der Knecht Holding, der ETH Zürich und von der KTI, der Förderagentur des Bundes für Technologie und Innovationen durchgeführt. Die Terahertz-Technik könnte für Analysen in der Medizinaltechnik, in der Pharma- und Chemieindustrie genutzt werden, hiess es weiter. Sie lasse sich auch für Oberflächen- oder Sicherheitsinspektionen wie beispielsweise Scannern an Flughäfen verwenden. Nische bietet Chance Swissto 12 belege eine Nische, die gute Chancen für Umsätze biete, sagte sagte der ehemalige Direktor von McKinsey-Schweiz, Thomas Knecht. Knecht hatte den Businessplanwettbewerb 1998 gegründet, um innovativen Jungunternehmern beim Start ihrer neugegründeten Firmen zu helfen. «Wir zweifeln nicht, dass die beiden Firmengründer von Swissto 12 erfolgreich sein werden.» Bis 2015 seien einige Millionen Franken Umsatz und rund 30 Arbeitsplätze zu erwarten. Für die Herstellung der Komponenten arbeite das aus der ETH Lausanne hervorgegangene Unternehmen mit der Uhrenindustrie zusammen, hiess es. Auch nächste Plätze an Lausanner Auch auf den nächsten beiden Plätzen sind Geschäftsideen von Absolventen der ETH Lausanne. Sophia Genentics auf Rang zwei biete eine Webapplikation für die sichere Speicherung, Analyse und bildhafte Darstellung der Gendateien eines Patienten. Dies ermögliche einen effizienten, aber auch vertraulichen Einsatz personalisierter Medizin per Mausklick, sagte Knecht. Dritter wurde OsmoBlue, die eine Lösung zur Umwandlung von Abwärme in Strom auf Basis der Osmose-Technik auf den Markt bringen wollen. Platz vier belegt Rayneer aus Zürich mit dem personalisierten Musikfernsehen. Mit der kostenlosen Handy-App erhält der Zuschauer genau die Musikvideos, die er mag. Insgesamt haben 191 Teams ihre Geschäftsideen für den diesjährigen Wettbewerb eingereicht. Die zehn Finalisten erhalten zusammen über 150'000 Fr. Preisgeld, davon der Sieger alleine 60'000 Franken.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch