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Kuba streicht Subventionen für Seife und Zahnpasta

Havanna Die Kubaner müssen für Seife, Zahnpasta und Waschmittel künftig tiefer in die Tasche greifen.

Die Regierung streiche ab Januar ihre Subventionen für diese Artikel, hiess in einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss. Die Artikel können künftig in Geschäften zu festen Preisen zwischen fünf und 25 Pesos (0,20 bis 1,92 Franken) gekauft werden - ein Mehrfaches des bisherigen Preises. Der Durchschnittslohn der Kubaner liegt bei 19 Franken im Monat. Die Regierung hatte zuvor bereits andere Waren des täglichen Bedarfs wie Kartoffeln und Zigaretten von den staatlichen Bezugsscheinen (»Libreta») gestrichen. Hohe Subventionen böten wenig Anreiz für harte Arbeit und führten zu einer niedrigen Produktivität, hatte Präsident Raul Castro diesen Schritt begründet. Er will die chronisch schwache Wirtschaft ankurbeln. Dazu sollen auch 500'000 Jobs in der öffentlichen Verwaltung wegfallen und der private Sektor ausgebaut werden. Bildung und Gesundheitswesen sollen aber kostenlos bleiben.

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