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Krisenängste und Frankreichs Bonität lasten auf Schweizer Börse

Zürich Die Schweizer Börse hat am Dienstag leichter, jedoch deutlich über dem Tagestief geschlossen.

Die Aktienkurse würden von Krisenängsten den und dem möglichen Verlust der Top-Bonität Frankreichs belastet. Der Verlust der US-Investmentbank Goldman Sachs drückte am Nachmittag weiter auf das Sentiment, während etwas besser als erwartet ausgefallene US-Nettokapitalzuflüsse und Daten vom US- Häusermarkt leicht stützten. Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,7 Prozent tiefer bei 5682,51 Punkten und der breite Swiss Performance Index (SPI) sank um 0,6 Prozent auf 5148,34 Punkte. Grösste Verlierer waren angesichts der Konjunkturängste und der anhaltenden Eurokrisen-Unsicherheiten zyklische Titel und vor allem Finanzwerte. So verzeichneten unter den SMI-/SLI-Werten Credit Suisse (-4,7 Prozent) die prozentual grössten Einbussen. UBS (-1,1 Prozent) hielten sich besser. Bei den Versicherungen gaben Bâloise (-1,3 Prozent), ZFS (-1,3 Prozent) und Swiss Re (-1,2 Prozent) klar nach, während Swiss Life ( 1,5 Prozent) als Tagessieger schlossen. Prozentual grössere Einbussen erlitten unter den Zyklikern Logitech (-2,9 Prozent). Die Luxusgüter-Aktien Swatch und Richemont (je -0,3 Prozent) konnten sich nach anfänglich klaren Verlusten gegen Handelsschluss etwas erholen. In diesen Werten löste die Wachstumsverlangsamung in China in der ersten Handelshälfte verstärkte Abgaben aus. Unter den defensiven Werten wurden Novartis (-0,7 Prozent) und Nestlé (-0,7 Prozent) zurückgestuft. Nestlé publiziert die Quartalszahlen am Donnerstag. Im breiten Markt schlossen die Titel des Schraubenhändlers Bossard ( 0,3 Prozent) marginal höher, nach einem Umsatz in den ersten neun Monaten unter den Erwartungen. Besser verdaut wurden die Restrukturierungen der Privatbank EFG ( 0,8 Prozent). Auch andere europäische Aktienmärkte schlossen im Minus. Der EuroStoxx50 und der Stoxx50 büssten 0,4 beziehungsweise 0,6 Prozent ein. In Paris verlor der CAC40 0,8 Prozent. In London gaben die Indizes ebenfalls rund ein halbes Prozent nach. Nur der deutsche Dax und das italienische Börsenbarometer Mib30 stemmten sich gegen den Trend und legten zu. Der deutsche Leitindex gewann 0,3 Prozent, der italienische 0,4 Prozent.

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